Hawking - Die Suche nach dem Anfang der Zeit

Der 76-jährige Astrophysiker Stephen Hawking starb am vergangenen 14. März. Als Hommage zeigt ARTE Philip Martins Dokufiktion (2004), d...


Der 76-jährige Astrophysiker Stephen Hawking starb am vergangenen 14. März. Als Hommage zeigt ARTE Philip Martins Dokufiktion (2004), die faszinierende Einblicke in den universitären Aufstieg des Kosmologen in Cambridge gewährt. Für seine darstellerische Leistung erhielt Benedict Cumberbatch als Hawking 2004 auf dem Fernsehfilm-Festival in Monte-Carlo die Goldene Nymphe.

An seinem 21. Geburtstag betrachten der Physikstudent Stephen Hawking und das Mädchen seines Herzens auf dem Rasen liegend die Sterne - da gelingt es ihm plötzlich nicht mehr, aufzustehen. Im Krankenhaus erfährt er nach einer schmerzvollen Testprozedur schließlich die bittere Wahrheit: Die Diagnose lautet Amyotrophe Lateralsklerose, ALS.

Die Muskellähmungskrankheit schränkt schrittweise die Bewegungsfreiheit und die Sprechfähigkeit ein und lässt schlussendlich auch den Atemmuskel stillstehen. Mehr denn je konzentriert sich der Kosmologe auf seine Studien. Ausgerechnet zur großen Koryphäe Sir Fred Hoyle bezieht Hawking die Gegenposition und greift dessen Theorie zur Kontinuität des Universums an, als der Professor sie bei einem Vortrag in der Royal Society vorstellt. Stephens Tutor Dennis Sciama weist ihn für den ungebührlichen Auftritt zurecht; gleichzeitig aber provoziert er die Kreativität seines Schützlings und fordert von ihm eine originäre Denkleistung, anstatt lediglich Kritik an Hoyle zu üben. Aber die Suche nach dem Anfang der Zeit steht unter einem schlechten Stern, denn die Krankheit verschlechtert zusehends die motorischen Fähigkeiten des Hochbegabten und damit auch seine Arbeitsbedingungen. Seine Heirat mit der zauberhaften Jane Wilde und seine weitere wissenschaftliche Laufbahn im heißbegehrten Forschungsstipendienkolleg sind gefährdet. Wird der Akademiker den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen und trotz seiner fortgeschrittenen Behinderung die Beweisführung der Urknalltheorie zu Ende bringen?


BBC, Großbritannien, 2004, ARTE
Kamera: Julian Court
Schnitt: Trevor Waite
Musik: Murray Gold
Regie  Philip Martin
Drehbuch: Peter Moffat
Ton  Reg Hills

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